Kokos Milchbrötchen

Lust auf lockere und saftige Milchbrötchen mit gewisser Raffinesse? Es bedarf nur weniger Zutaten, um leckere Milchbrötchen selbst zuzubereiten, die Zugabe der Kokosmilchpulver und – flocken verleiht den Milchbrötchen eine besonders feine Geschmacksnote.

Für den Teig:

Weizenmehl (Typ 550) 300 g
Zucker 50 g
Salz 2 g
Trockenhefe 4 g
Kokosmilchpulver 30 g
Ei 35 g (ca. 2/3 Ei)
Milch (lauwarm) 160 g
Butter (zimmerwarm) 25 g

Zum Dekorieren:

Etwas Kokosflocken
Ei (ca. 1/3 Ei)

Und so wird’s gemacht:

  1. Alle trockenen Zutaten für den Teig (Weizenmehl, Zucker, Salz, Hefe, Kokosmilchpulver) in eine Schüssel geben und vermischen. Die 2/3 Ei und Milch hinzufügen. Alles gut kneten, bis ein homogener Teig entsteht. Zimmerwarme Butter portionsweise in den Teig verkneten. Weitere 10-15 Minuten kneten, bis der Teig glatt ist.
  2. Den Teig in warmer Umgebung zugedeckt gehen lassen. In 10 gleichmäßige Portionen aufteilen und zu Kugeln formen. Die Kugeln in Kuchenform (Ø 26 cm) geben. Nochmals zugedeckt gehen lassen.
  3. Die restlichen 1/3 Ei mit dem Pinsel auf die Teigkugeln auftragen, mit Kokosflocken bestreuen, anschließend im vorgeheizten Ofen bei 170°C 20 Minuten goldbraun backen. Haben die Brötchen die richtige Bräune, kann man sie mit Alufolie abgedeckt zu Ende backen.

Tipp:

Sollte der Teig per Hand geknetet werden, könnte es sein, dass am Anfang die Teigmasse sehr klebrig ist. Das ändert sich wenn man ihn lang genug geknetet hat. Man kann auch bei Bedarf 1-2 Esslöffel Mehl noch dazu geben.

 

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Matcha Schokolade

Habt Ihr leckere Matcha Schokolade schon mal probiert? Egal, ob für Fans oder Einsteiger des gesunden Genusses lohnt sich auf jedem Fall, Matcha Schokolade einmal selber herzustellen. Denn Matcha enthält sehr viel Antioxidantien und ist ein wahrer Muntermacher, obendrein ist die Köstlichkeit nicht nur eine Freude für den Gaumen sondern auch für die Augen.

Benötigt werden:

  • 300 g weiße Schokolade
  • 2 Teelöffel Matcha-Tee
  • Thermometer
  • Schokolade-Form

Und so wird’s gemacht:

200 g Schokolade zerkleinern, in einem Wasserbad bei 40°c langsam schmelzen, die Schokolade von Herd nehmen, den Rest der Schokolade zu der bereits geschmolzenen hinzufügen, diese ebenso schmelzen lassen. Wenn die Temperatur der Schoko-Masse bis auf 26°c gesunken ist, das grüne Matchapulver einrühren, solang bis die Masse schön gleichmäßig grün ist. Diese nochmals kurz im Wasserbad auf 29°c erwärmen und anschließend in die Schokolade-Form gießen. Die Form leicht anheben und auf den Tisch fallen lassen, damit die beim Verrühren bzw. Einfüllen eventuell entstandenen Lufteinschlüsse entweichen. Die Schokolade bei Raumtemperatur über Nacht fest werden lassen.

Tipps:

  • Die Schokolade sollte eine gute Qualität haben, die man auch sonst gern isst.
  • Die verwendete Menge des Matcha-Pulvers kann je nach Intensität des Tees und individuelle Vorliebe variieren.
  • Die flüssige Matcha-Schokolade kann auch als dekorativer Überzug für Eis, Pralinen, Kekse oder Kuchen verwendet werden. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt!
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Mungbohnensprossen selber ziehen

Sprossen spielen in der asiatischen Küche eine wichtige Rolle, ob als Zutat im Wok oder Salat, sie verleihen den Gerichten eine knackige Frische. Die Sprossen sind reich an Vitaminen, Eiweiß und Ballaststoffen und sind aus der modernen gesunden Ernährung nicht wegzudenken.

Mungbohnensprossen kann man ganzjährig selber ziehen, allerdings je wärmer die Temperatur desto leichter und schneller keimen sie auf.

Und so wird’s gemacht:

  • Mungbohnen unter fließendem Wasser waschen, dabei Kaputte bzw. beschädigte Bohnen aussortieren.
  • Die Bohnen in einer Schüssel mit warmem Wasser aufquellen lassen, bis die grüne Schale leicht platzt. Wenn winzige weiße Keime zu sehen sind, sollt ihr die Mungbohnen sofort aus dem Wasser nehmen. In der Regel dauert das Aufquellen je nach Temperatur 6-12 Stunden. Am besten zwischendurch das Wasser einmal wechseln.
  • Zum Keimen wird ein Behälter mit Löchern im Boden verwendet, z.B. Dampfkörbchen oder Abtropfsieb. Darauf legt ihr zwei Küchentücher und verteilt die Bohnen vorsichtig und gleichmäßig, auf die Bohnen wiederum zwei Küchentücher, sodass die Feuchtigkeit gehalten wird. Das Ganze wird dunkel aber nicht luftdicht gehalten. Sauerstoff ist wichtig für das Wachstum der Sprossen. Die Lichtdichtigkeit ist ebenso wichtig, da die Sprossen ansonsten rosa werden und eventuell bitter schmecken. Dafür kann man beispielsweise einen Karton drüber stülpen.
  • Gegossen wird direkt auf das obere Tuch, ohne dieses aufzuheben. Täglich 2-3 Wasser Zugaben genügen, auch nur so viel, dass das Tuch feucht bleibt. Überflüssiges Wasser im Auffangbehälter täglich weggießen.

In der Regel dauert es 4-5 Tage bis ihr die Mungbohnensprossen ernten könnt.

   

Tipps:

  • Die ideale Temperatur für das Keimen liegt zwischen 21-27°C. Sollte die Temperatur niedriger sein, hilft auch das Gießen mit lauwarmem Wasser, um das zügige Wachstum zu gewährleisten.
  • Die Behälter und Tücher müssen hygienisch sauber sein, nur so gelingt das Anziehen.
  • 100 g Mungbohnen ergeben ca. 1 Kg Sprossen, sie sind im Kühlschrank ca. 2-3 Tage haltbar.
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Koriander selber anziehen

Koriander ist ein beliebtes Küchenkraut in der asiatischen Küche, das über einen unverwechselbaren Geschmack und eine intensive Würzkraft verfügt. Die Inhaltsstoffe des Korianders wirken antibakteriell und krampflösend. Wer die Vorzüge des Würzkrautes genießen will, muss nicht unbedingt in die Supermärkte laufen. Das Anziehen aus den Samen ist denkbar einfach und gelingt auch Anfängern problemlos. Wer das frische Koriandergrün ernten möchte, ist die perfekte Aussaatzeit im Garten oder Blumentopf auf dem Balkon vom April bis September.

Und so wird’s gemacht:

  1. Die Samenkörner mit einem runden Gegenstand (z.B. Nudelholz oder Flasche) sanft andrücken, so dass jedes Korn längs mittig in zwei Hälften geteilt wird – dies gelingt relativ mühelos, also bitte nicht mit voller Kraft pulverisieren. In einem Korn sind immer zwei Pflanzen vorhanden, das Aufteilen beschleunigt das Auskeimen und fördert das Wachstum.
  2. Die Samen in einer Schüssel mit Wasser über Nacht einweichen.
  3. Im Aussaatboden sollte etwas Kompost eingearbeitet sein, der Boden muss locker und Wasser durchlässig sein. Die vorbereiteten Samen gleichmäßig verteilen, mit ca. 0,5 cm Erde bedecken.
  4. Zum Befeuchten während der Keimphase eignet sich am besten das Sprayen, da durch Gießen die Samen leicht weg gespült werden. Der Boden sollte stets feucht gehalten werden, aber Dauer-Nässe verträgt der Koriander nicht.
  5. In der Regel dauert das Auskeimen 1-2 Wochen. In ca. 7 Wochen ist der Koriander reif zum Abernten. Die ideale Temperatur für gutes Wachstum liegt zwischen 17-20 °C, liegt die Temperatur über 20 °C, sollte der Koriander idealerweise halbschattig gehalten werden.

Das Ernten zwischendurch ist kein Problem, allerdings sollte nicht mehr als 1/3 der Pflanzen abgezupft werden, damit die Pflanze noch genug Kraft hat zum Weiterentwickeln. Wer ständig Koriandergrün auch in größeren Mengen ernten will, sollte am besten je nach Bedarf im 2-3 Wochen Rhythmus neu aussäen.

Im Allgemeinen verhält sich der Koriander gutmütig, verzeiht auch gelegentliche Temperaturstürze oder Trockenphasen beim Aufziehen.

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Sojamilch selber machen

Die Sojamilch muss hierzulande häufig als Kuhmilch-Ersatz für Vegetarier herhalten, ist aber aufgrund ihrer wertvollen Nährstoffzusammensetzung für viele, insbesondere die Wert auf vielseitige und ausgewogene Ernährung legen, eine wahre Bereicherung. Die in Sojamilch beinhalteten pflanzlichen Nährstoffe (Eiweiß, Vitamine, Mineralien und Ballaststoffe) sind für den menschlichen Körper besonders  gut verwertbar, die Sojamilch ist aufgrund des hohen Eiweißgehaltes zudem sehr sättigend – ein Segen für die Sporttreibenden.

Wer die Sojamilch selber zubereiten möchte, wird überrascht sein, wie einfach das ist.

Für einen Liter Sojamilch werden benötigt:

  • 300 g getrocknete Sojabohnen
  • Mixer
  • ein Passiertuch

Und so wird es gemacht:

  • Sojabohnen im Wasser 8 Stunden einweichen. Dabei darauf achten, dass die Bohnen stets komplett von Wasser überdeckt sind, also mindestens doppelte Wassermenge wie die Sojabohnen, da sonst durch das Aufquellen die oberen Bohnen über dem Wasser stehen.
  • Das Wasser abgießen, 500 ml frisches Wasser zu den eingeweichten Bohnen geben. Das Ganze mit dem Mixer zu einem Brei bzw. Püree mixen.
  • Die Sojamilch durch ein Passiertuch aus dem Püree drücken, weitere 500 ml Wasser zu der Milch hinzufügen und unter Rühren aufkochen. 3-5 Minuten köcheln lassen, dabei aufpassen, dass die Milch nicht überkocht.

Die frisch zubereitete Sojamilch ist im Kühlschrank mindestens 2-3 Tage haltbar – aber die frische Milch schmeckt immer am besten, kann sowohl pur oder z.B. mit Kakao getrunken werden. In China ist die Sojamilch mit You Tiao 油条 (gebackene Hefestangen) ein Frühstücksklassiker.

Tipps:

  • Sojamilch ist nicht geeignet für Allergiker, Menschen mit Verdauungsproblemen sowie Nierenschwäche.
  • Der tägliche Genuss der nahrhaften Sojamilch sollte nicht 300 ml übersteigen, damit sich die gesundheitsfördernde Wirkung am besten entfalten kann.
  • Die ausgepresste Sojabohnenmasse eignet sich hervorragend als Dünger für die Pflanzen im Garten.
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