Indisches Fladenbrot Naan

Indische Küche ist berühmt für ihre vielfältigen exotischen Gewürze und Gewürzmischungen, wohlschmeckende Currys und nicht zuletzt auch das immer beliebter gewordene Naan Brot. Das indische Fladenbrot ist sehr fluffig und kross zugleich und duftet herrlich nach Gewürzen, Joghurt und mehr. Naan passt ideal zu Currys und Eintöpfen, es ist auch ein köstlicher Begleiter zu knackigen Salaten.

Die Zubereitung ist nicht aufwendig und abgesehen von der Gehzeit des Hefeteigs auch schnell. Der Brotteig kann luftdicht verpackt im Kühlschrank 1-2 Tage aufbewahrt werden, so kann man die indische Köstlichkeit jederzeit genießen. Frisch zubereitet schmeckt Naan am besten.

Zutaten:
(5 Naan Brote)

Teig:
Trockenhefe 3 g
½ TL Zucker
Lauwarmes Wasser 55 g
Weizenmehl (Type 405) 165 g
Joghurt (natur) 60 g
Salz 1 TL
1 Messerspitze Backpulver
Speiseöl (z.B. Olivenöl) 1 EL

Dazu noch:
Nigella Samen ½ EL
1 EL Ghee
2 Knoblauchzehen, feingewürfelt
Kräuter, z.B. Koriandergrün

Zubereitung:

Hefe mit Zucker in lauwarmem Wasser auflösen, 5 Minuten stehen lassen. Danach mit den restlichen Zutaten in der Küchenmaschine 10 Minuten zu einem homogenen weichen Teig kneten und anschließend ca. 1 Stunde in einer warmen Umgebung gehen lassen.

Den Teig noch ein Mal durchkneten, sodass die Luft raus ist, dabei Nigella Samen (Schwarzkümmel) untermischen. Den Teig in 5 Portionen teilen, 10 Minuten ruhen lassen. Die Teiglinge auf einer bemehlten Arbeitsfläche platt drücken, per Hand zu einem kleinen Fladen ziehen oder mit einem Nudelholz dünn ausrollen.

Etwas Ghee in einer beschichten Pfanne erhitzen, die Teiglinge darin beidseitig bei kleiner bis mittlerer Hitze wenige Minuten goldgelb kross backen. Das Naan Brot wird dabei dicker und bekommt die typischen Blasen. Zum Schluss mit Knoblauch und Kräuter bestreuen.

Anmerkung und Tipp:

  1. Der Brotteig ist sehr weich und eventuell etwas klebrig in der Konsistenz, bei der Bearbeitung sollte immer etwas Mehl für die Hände und Arbeitsgeräte bzw. -fläche bereitgestellt werden. Im Allgemein lässt sich der Teig aber gut bearbeiten.
  2. Statt Schwarzkümmel können selbstverständlich auch andere Gewürze wie Koriander, Kreuzkümmel usw. verwendet werden, sodass man immer tolle Abwechslungen im Geschmack hat.